Reglement - DTSW West

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Reglement

Reglement 2017

Am Tag werden zwei Rennen gefahren, dafür gilt prinzipiell folgende Aufteilung.
Klasse 1 (GT und Tourenwagen):
Hierzu gehören alle Fahrzeuge der Kategorien GT2, GT3, GTS, DTM, STW, JGTC, ETW, JGT300, JGT500
Klasse 2 (Prototypen):
Hierzu gehören alle Fahrzeuge der Kategorien GT1, LMP, WSC, Gr.C(2a), GTP(2a) usw.

Karosserie
Erlaubt sind grundsätzlich nur Karosserien aus Hartplastik, GFK, CFK oder Resine (für alle Klassen) im Maßstab 1/24 oder 1/25 die ab 1975 im professionellen Motorsport (siehe auch Homologationsliste) eingesetzt wurden, sowie zusätzlich straßenzugelassene Supersportwagen und ähnliche.
Klasse 1a: Alle Fahrzeuge die niedriger als 47,5mm sind.
Klasse 1b: Alle Fahrzeuge deren Karosserie höher als 47,5mm ist, oder aber niedrige Fahrzeuge die besonders schmal bauen. Gemessen wird die Karosseriehöhe ohne Chassis. Modifizierte homologisierte Karosserien werden in die Klasse 1a einsortiert, wenn sie z.B. durch Verbreiterungen eher einem Klasse 1a – Fahrzeug entsprechen.
Generell gilt: Verbreiterungen, Verkürzungen und sonstige Veränderungen an homologisierten Karosserien, müssen mit einem Vorbildfoto vom Original 1:1 belegt werden.
In der Draufsicht muss die Karosserie Räder und Leitkiel vollständig verdecken (vorbildgerechte Karosserieöffnungen ausgenommen). Nur in Klasse 1 muss die Karosserie zusätzlich sämtliche Teile des Fahrwerks abdecken, die Fahrwerk Bodenplatte muss innerhalb der Seitenwände der Karosserie liegen.
Die "Chassisplatte darf nicht die Bodenplatte/Schweller der Karosserie ersetzen."
Für die Klasse 2 kann die Chassisplatte auch als Schweller dienen, die Ausführung muss in einer vernünftigen Optik ausgeführt sein.
Die Fahrzeuge sollten Originalgetreu lackiert sein, müssen aber einer zeitgemäßen Lackierung entsprechen. Lexanscheiben sind erlaubt.

Inlet und Fahrerfigur
Es muss ein plastisches (3-D) Fahrerinlet verwendet werden, das alle technischen Aggregate
verdeckt und fest mit der Karosserie verbunden ist. Armaturenbrett, Sitze sowie weitere Bauteile des Bausatzes sollten weitestgehend verwendet werden.
Die Fahrerfigur an sich muss aus getrennten Einheiten bestehen. Der Körper kann aus einem beliebigen Material bestehen, z.B. Hartplastik, Resine, Lexan oder Gummi bestehen. Der Fahrerkopf muß aus Hartplastik oder Resine sein. Lexanfahrerfiguren mit angeformten Kopf sind nicht zulässig.

Heckspoiler
Die Fahrzeuge haben grundsätzlich einen Heckspoiler (mindestens 3-teilig: Flügel und zwei Endplatten) der mittels Bausatzteilen, Moosgummi und Bausatzteilen oder Verkleidung oder Vollgummiteilen zu befestigen ist.
Die in den Klassen 1 und 2 vorgeschriebenen Heckspoiler entfallen, wenn eine Originalversion ohne Heckspoiler nachgewiesen wird (Foto des Originalfahrzeugs 1:1) und das Slotcar in dieser Originallackierung gebaut wurde (z.B. Ferrari FXX und Ferrari 365 GT4 BB 'NART LM').

Fahrwerk
Das Chassis ist freigestellt.
Blei darf nur von innen ins Chassis geklebt werden. Wird Blei von unten ans Chassis angebracht, muss es wie alle anderen Zusatzgewichte geschraubt werden.
Die maximale Chassisbreite (alle Teile die schwerer sind als Aluminium) beträgt in der Klasse 1b maximal 70mm.
Die Bodenfreiheit muss vor, während und nach dem Rennen mindestens 0,8 mm betragen.

Spurweite
Klasse 1a max. 83mm
Klasse 1b max.80mm
Klasse 2 max. 84mm

Motor, Schleifer und Leitkiel
Schleifer sowie Leitkiel und Motorkabel sind freigestellt.
Motor Klasse1: SRP 25000 RPM (Poolmotor)
Motor Klasse2: SRP 30000 RPM (Poolmotor)

Reifen, Felgen, Getriebe Achsen und Lager
Die Hinterreifen müssen aus schwarzen Moosgummi sein. Die Reifenbreite in der Klasse 1 und 2b darf 13mm nicht überschreiten, in Klasse 2a max. 16mm.
Die Vorderreifen müssen mindestens 5mm Auflagefläche haben und schwarz sein. Material ist freigestellt.
Der Durchmesser der Reifen sollte ebenfalls dem des Bausatzes entsprechen. Die Felgen sind freigestellt. Es müssen zum Fahrzeugtyp passende Felgenein- bzw. -aufsätze verwendet werden.
Das Getriebe ist in Material und Übersetzung freigestellt. Achsen (3mm) und Lager sind freigestellt.

Gewicht
Das Mindestgewicht des rennfertigen Fahrzeuges muss in jedem Fall 185 Gramm betragen.

Sonstiges
Bei eventuellen Unklarheiten wendet euch bitte an die Organisatoren der Rennserie. Die Entscheidung über die technische Zulässigkeit eines Fahrzeuges liegt am Veranstaltungstag bei der Serienleitung.
Es gilt der Scalegedanke!
Die Fahrzeuge werden zu jedem Rennen von der Serienleitung bzw dem Concoursrichter begutachtet, heißt: Räder, Felgeneinsätze und Karosserie sollte dem Maßstab und Originalität entsprechend passen, Schäden sollten entsprechend repariert sein. Hier kann es dann zu Punktabzug im Concours kommen.

Wie immer gilt:
Was nicht ausdrücklich erlaubt ist, ist VERBOTEN

 
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